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Museum Logo Von der Spielwalze zur Digitaltechnik

Grammophonmuseum, Radiomuseum und
HiFi-Museum unter einem Dach.

  Wir präsentieren ihnen eine interessante Sammlung klingender Geräte, beginnend von den Bemühungen, mechanisch Klänge und Musik zu erzeugen, menschliche Stimme zu konservieren und über Erfolge und Flops der technischen Revolution.

Über 550 Exponate auf zwei Etagen dokumentieren mit hohem  Informationswert und genauen
Erklärungen die über 150-jährige Entwicklungsgeschichte der Audio-Technik.

Erleben Sie eine Zeitreise mechanischer Musikwiedergabe-Geräte über die Thomas A. Edison Phonographen/Grammophonentwicklung bis zur heutigen High-Fidelity und der Digitaltechnik.


Hier folgen einige Einblicke in das Phonomuseum


































 
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Sonderausstellung im Museum!

Die Entwicklungsgeschichte der mechanischen Schreibmaschinen seit 1890



Eine repräsentative Kollektion wunderschöner Schreibmaschinen
aus der Sammlung von Herrn Felix Gottwald,  93309 Kelheim, Tel. 09441-1770602





Honeckers

BLA-BLA-Schreibmaschine

Im Jahre 1977 fand in Dresden (damalige DDR) die VIII. Kunstausstellung statt.
Auf Ihr wurde diese BLA-BLA-Schreibmaschine
des  Berliner Karikaturisten Willy Moese gezeigt.



Er verwendete dazu eine ADLER Modell 7 Schreibmaschine.
(Diese wurde zwischen 1899 und 1930 hergestellt.)

Was der Mann damit sagen wollte, ist uns sicher klar.

Es ist überliefert, dass der damalige Staatsratvorsitzende Erich Honecker beim Besuch der Ausstellung
vor der Maschine stehen blieb und ausrief:

"Auf so einer Maschine habe ich das Schreibmaschinenschreiben gelernt"

Mit Genehmigung des Künstlers wurde dieser Nachbau originalgetreu von Herrn Felix Gottwald,
Schreibmaschinenfachmann und Sammler aus Riedenburg, hergestellt.
Die Original-Maschine des Karikaturist Willy Moese, der leider im Februar 2007 im Alter von 79 Jahren verstarb,
befindet sich heute in einem Museum in Ostdeutschland.

Felix Gottwald E-mail: schreibgott@t-online.de

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Die wohl beste museale Dokumentation der Musikwiedergabe-Geschichte

 

Dieser Museumsbericht in HiFi-Tunes erschienen - Text von Roland Kraft

 

Von der Mechanik bis zur Elektronik, von der Spielwalze bis zur Digitaltechnik ...

 

Wenn ich Ihnen hier Max Krieger und sein wunderbares Museum vorstelle, dann erfahren Sie unweigerlich
auch etwas über das Naturell eines Sammlers.

Echte Sammler sind Menschen, die ihr großes Ziel – oder genauer: die selbst gesetzte Aufgabe - mit unbeirrbarer Leidenschaft verfolgen. Keine
Mühe ist zu groß, kein Aufwand zu hoch, keine Reise zu weit. Bis sich endlich ein weiteres Stück im Besitz des Sammlers befindet, um wohl geordnet
 in Vitrinen, Regalen, Tresoren oder Schubladen seinen endgültigen Platz zu finden. Dabei stoßen wir für gewöhnlich auf zwei ganz verschiedene Vertreter der Spezies. Die einen wollen nur für sich genießen, betrachten, besitzen – die Stücke verschwinden praktisch unwiderbringlich in den
Händen des Besessenen und treten erst dann wieder zu Tage, wenn die Erben den Besitz versilbern. Die anderen verfolgen ein größeres Ziel: die Sammlung soll stolz präsentiert werden, dient womöglich sogar einem höheren Zweck.
Ich weiß übrigens, wovon ich rede - ich bin ebenfalls Sammler. Und wie alle Sammlernaturen muß ich immer hübsch aufpassen, dass mein kleines
 Leiden nicht völlig die Oberhand gewinnt ... Aber was ist eigentlich das wichtigste Kennzeichen des eichhörnchenfleißigen Sammlers? Na klar: sein Sammelgebiet, oder besser: seine Sammelgebiete. Doch wer im Lauf eines Sammlerlebens nicht vollends unter Hab und Gut ersticken oder diverse Hallen anmieten will, der tut gut daran, seine Besessenheit auf ein bis höchstens zwei Themen zu begrenzen. Und wer darüber hinaus nicht nur für sich selber, sondern auch für seine Mitmenschen etwas Gutes tun will, der sucht sich statt den üblichen Bierdeckeln, Briefmarken, Zinnkrügen oder den Jahrbüchern des örtlichen Karnickelzüchtervereins etwas aus, was auch andere interessieren könnte. Ist die Sammlung schließlich umfangreich und präsentabel genug, nimmt zumindest ein Teil der Sammler die Krönung ihres Schaffens ins Visier: eine eigene Ausstellung!

 

Die Sissyphus-Aufgabe

 

Auch Max Krieger ist, wie gesagt, ein Sammler. Und er muß einst zu den wirklich fanatischen Vertretern seiner Gattung gehört haben. Anders wäre
wohl kaum Realität geworden, was heute das „Klingende Museum“ heißt. Mitten in der Altstadt von Riedenburg im Altmühltal gelegen,
widmet sich das Klingende Museum der Tonwiedergabe von ihren frühesten Anfängen bis hin zur modernen digitalen Technik. Eine unglaublich
liebevoll präsentierte, mit einer wahren Fülle von Exponaten versehene Ausstellung über 150 Jahre (Musik-) Technikgeschichte, die in diesem Gesamtzusammenhang und solcher Ausführlichkeit nirgendwo besser präsentiert wird. Zumal es Max Krieger gelang, in über 30 Jahren mehr als 500 wunderbare Stücke zusammen zu tragen, die jeweils einen Eckpfeiler oder sogar Meilenstein der Musik- und Sprachwiedergabe-Geschichte darstellen.

 

Was sich nach einer Sissyphus-Aufgabe anhört, dürfte durchaus auch eine solche gewesen sein. Zumal das Aufspüren ganz bestimmter Stücke detektivischen Spürsinn, Durchhaltevermögen und, abgesehen vom guten Riecher eines erfolgreichen Sammlers, natürlich immer auch eine gehörige Portion Glück erforderte. Über den bisweilen nötigen finanziellen Einsatz schweigen Sammler freilich wie ein Grab ...
Davon ganz abgesehen, stellt Max Krieger selber sozusagen auch eines der Ausstellungsstücke dar – was dem symphatischen Sammler wohl gar nicht

so richtig bewußt ist. Er ist nämlich auch so etwas wie ein Lexikon, eines, das jederzeit einer umfangreichen Excel-Tabelle Konkurrenz machen könnte. Denn aufs Stichwort sprudeln aus dem Riedenburger Zahlen, Daten und Fakten nur so heraus. Der Mann kennt offenkundig nicht nur alle seine
Objekte und deren Geschichte in- und auswendig, nein, darüber hinaus ist Max Krieger auch so eine Art von HiFi-Historien-Datenbank auf zwei
Beinen. In der stecken nicht nur Grammophon- und Aufnahmetechnik, Schallplatten- und Radiohistorie, darüber hinaus Digitaltechnik, frühere Quadrophonie-Anstrengungen, Equalizer, Röhrenverstärker, Lautsprecher-Geschichte, Videotechnik sowie sogar Diktiergeräte und last, but not least, eine Sonderausstellung, die über 1000 verschiedenen Grammophon-Nadeldosen gewidmet ist!


Der Eingang des „Klingenden Museums“ in der Riedenburger Altstadt ist unübersehbar – wenn man erwartungsvoll nach oben schaut. Dort ziert nämlich ein alter Lautsprecher-Trichter das Eck-Gemäuer eines ehrwürdigen, alten Bürgerhauses aus dem 16 Jahrhundert. Das im Erdgeschoss angesiedelte Bekleidungshaus Bühler verdient es übrigens, unbedingt genannt zu werden, stellt der Besitzer doch die Räumlichkeiten des in den Stockwerken darüber liegenden „Klingenden Museums“ zur Verfügung. Über zwei Treppen geht es dann nach oben, die ersten, eher videoorientierten Exponate stehen bereits vor dem Aufgang zu den insgesamt 250 Quadratmeter Fläche umfassenden Museumsräumen. Vinylfans dürften dann bereits im Museumsflur wie angewurzelt steckenbleiben: Eine Sonderausstellung dokumentiert hier inzwischen deutlich mehr als 100 Jahre Schallplattengeschichte von den ersten Versuchsscheiben über die Schellacks bis hin zur „modernen“ HiFi-Schallplatte. Dabei müssen selbst intime Kenner der Materie zugeben, diverse der hier ausgestellten Stücke noch nie leibhaftig gesehen zu haben.

 

Geister aus der Vergangenheit

 

Beim Eintreten in den ersten Raum des eigentlichen Museums stockte einem alten Radio-Sammler wie mir dann doch der Atem – was Max Krieger
 hier zusammengetragen hat, ist schon höchst beeindruckend. Der Streifzug quer durch die Geschichte des Rundfunks anhand berühmter Beispiele beginnt mit den ersten Detektor-Empfängern, zeigt dann die Radiotechnik der 20er und 30er Jahre und verschweigt natürlich auch nicht die 40er mit
allen Varianten der sogenannten Volksempfänger. Faszinierend, dass Max Krieger sozusagen nicht nur „Hardware“, sondern auch „Software“ präsentiert: Auf Knopfdruck sind alte Tonbeispiele zu hören, die – geisterhaft – auch aus den Lautsprechern der Radioexponate erklingen.

Lili Marleen und Kaiser Wilhelm II treten auf, dazu auch andere Akteure, bei deren Stimme es dem geschichtsbewußten Zuhörer
kalt den Rücken hinunter rieselt.

 

Auch bei den Radios gilt natürlich Max Kriegers „Meilenstein“-Prinzip: Deshalb fehlen weder der berühmte „Ortsempfänger“ von Loewe, das erste
 in großen Stückzahlen angebotene „Volksradio“, noch 30er-Jahre-Empfänger in der schönen „Kathedralen“-Bauweise.

 

Für den Radiosammler womöglich das beeindruckendste Exponat: ein „Steilpult“-Empfänger von Siemens&Halske, der mit seinen zum schnellen Wechseln offen eingebauten Röhren ein Glanzstück von 1925 darstellt. Ein wunderschönes amerikanisches Truhenradio aus der gleichen Zeit fand ebenfalls den Weg nach Riedenburg.


Aber, um geschichtlich korrekt zu sein, müssen wir an sich zuerst in das 18. Jahrhundert zurück gehen. Im Museum beginnt die Frühgeschichte
künstlich erzeugter Töne einen Raum weiter, dort, wo die Schweizer Spielwalzen stehen. Mechanische Vorrichtungen stellten ja lange Zeit die einzige Möglichkeit dar, künstlich Klang zu erzeugen; diese Spielwalzen sind höchst filigrane, in edel gefertigte Holzschatullen verpackte feinmechanische, aufziehbare Kunstwerke, die man unbedingt ganz genau anschauen sollte, um die haarfein auf den Walzen angebrachten Stifte zu erkennen. Ganz erstaunlich, zu was die damalige Feinwerktechnik imstande war! Dass es diese „Musikmaschinen“ unserem Sammler augenscheinlich ganz besonders angetan haben, demonstrieren zahlreiche Polyphon-, Symphonoium- und Blechplatten-Geräte aus der Leipziger Schule bis hin zu einem mehr als mannsgroßen Exemplar, dessen Musikvorrat in riesigen, runden Lochscheiben verewigt ist.

 

“mary had a little lamb“

 

Immer noch rein mechanisch, aber doch erstmals fähig, die menschliche Stimme zu speichern, war 1877 dann endlich Edisons Walzen-Phonograph.
Der darf in einer solchen Sammlung keinesfalls fehlen, bildet hier sogar einen Schwerpunkt: Erstklassig erhaltene, verschiedene Exemplare
demonstrieren die verwendete Wachswalzen-Technik, erstmals begegnen wir hier dem schallverstärkenden Trichter in diversen Varianten und selbstredend Edisons Stimme in Form von „Mary had a little lamb“. Übrigens waren die Phonographen, jetzt mal abgesehen vom
schallverstärkenden Trichter, erstaunlich kompakte Maschinchen. Aber schon zehn Jahre später, 1877, erfand Emil Berliner das Grammophon
und legte so den Grundstein für eine Technik,
die heute, 130 Jahre später, prinzipiell immer noch aktuell ist – zumindest die Schallplattenfans werden mir da beipflichten!
Mit den Grammophonen verbindet Max Krieger unübersehbar eine ganz besondere Leidenschaft. Die Vielzahl der Stücke und deren technische Varianten stellen unzweifelhaft einen Schwerpunkt der Ausstellung dar; repräsentiert sind nicht nur Experimente mit Seiten- und Tiefenschrift,
sondern natürlich auch das ganze Spektrum von Stand-, Tisch- und tragbaren Geräten bis hin zu den Kindergrammophonen. Als ganz besonderer Leckerbissen darf dabei eine Ausstellung mit rund 1000 verschiedenen Grammophon-Nadeldosen gelten, deren künstlerische und amüsante
Gestaltung den Betrachter immer wieder Neues entdecken läßt.
Aber halt, da sind wir ja schon im nächsten Raum der Ausstellung – Radios der 50er Jahre, Aufnahmetechnik, frühes HiFi und die dazugehörigen Plattenspieler.Die markantesten Geräte dieser Zeit sind zweifellos die diversen Tonbandgeräte, zeitlich vorher die Magnet-Aufnahmen auf entsprechenden „Schallplatten“ sowie ganz frühe Draht-„Band“-Geräte.

Die ersten, riesigen Röhren-Tonbandmaschinen werden unseren Vätern noch geläufig sein, spätere, transistorierte Geräte wurden kleiner und eleganter.

Wußten Sie eigentlich, dass AEG das Tonband in den 30er Jahren entwickelt hat? Und wußten Sie, dass Thorens damals schon wunderschöne, verchromte Einbau-Plattenspielerchassis baute, zweifelsfrei frühes Highend?

 

Doch die Ausstellung bietet Highlights am Fließband: den ersten HiFi-Receiver der Welt,
nämlich den berühmten Harman-Kardon „Festival“ hätte ich am liebsten eingepackt, schon gar in diesem perfekten Zustand. Schönstes Art Deco
 in feinster Röhrentechnik, damals noch Mono, versteht sich. Gleich daneben steht die zu ihrer Zeit bahnbrechende Radford Vor-/Endverstärkerkombi – ja, genau jene, für die asiatische Sammler Haus und Hof drangeben würden ...

 

Deja-vu-Ausstellung

 

Höchste Zeit, ein Stockwerk höher zu traben. Zeitlich bewegen wir uns dabei ebenfalls aufwärts, hin zu den volltransistorierten Gerätschaften.
 Mit Ausnahme zwei dicker alter Fernsehertruhen der Bild-Frühzeit und vorbei an einer sehenswerten anderen Abteilung des Museums, die der Geschichte der Schreibmaschine gewidmet ist. Aber das ist eine andere Story ... Wir landen beim ersten Transistorradio, den Kofferradios – einem 50er- und 60er-Jahre-Phänomen -, sowie der beginnenden Sterotechnik. Was die betrifft, so hat Max Krieger ausnahmslos jedes Gerät zusammengetragen, das als Meilenstein der Entwicklung gelten darf. Ältere Semester unter den HiFi-Fans dürften hier das eine oder andere schöne Deja-vu-Erlebnis haben, ebenso die im Zeitalter von digitalem Surroundton nur noch in Geheimzirkeln anzutreffenden Quadrophonie-Freaks,
die sich über den Anblick des wuchtigen Sansui QR 4500 freuen.


Vom ersten Subchassis-Plattenspieler, dem Thorens 150, über den ersten Direkttriebler, dem Technics SL 1100, bis hin zur ersten
 transistorierten HiFi-Verstärker/Tunerkombi von Grundig – alles da.

Den absolut ersten transistorierten HiFi-Verstärker weltweit – den Heathkit AA22 von 1963 - hat Max Krieger natürlich ebenfalls aufgetrieben.
Und als die Digitaltechnik 1983 den Massenmarkt eroberte, tat sie dies mit der CD: Die erste Silberscheibe und den ersten Player
Philips CD100 darf man ebenfalls bestaunen, die kurz danach präsentierten Konkurrenten Hitachi DA1000 sowie Sony CDP101 fehlen
ebensowenig wie der Marantz CD73.

Alle Meilensteine der Videotechnik sind ebenfalls zu besichtigen, ebenso natürlich PCM-Recorder, Minidisc-Geräte und die verschiedenen
Vertreter der Cassettentechnologie.


Alles aufzuzählen, was das Klingende Museum zu bieten hat, ist praktisch unmöglich. Und die Bilder, die wir Ihnen in HiFi-tunes zeigen können,
stellen nur eine kleine Auswahl der Exponate dar. Was normalerweise in Ausstellungen äußerst ungern gesehen wird, war für unseren Fotografen
 Rolf Winter und mich übrigens erlaubt: Wir durften anfassen, fürs Fotografieren sogar Stücke aus den schweren Metallregalen holen.
Übrigens pflegt der Besitzer einen erstaunlich entspannten Umgang mit seinen Exponaten, ganz ungewöhnlich für einen erfolgreichen Sammler.
Der hat nunmehr das Gefühl, mit den neuesten Stücken – der DVD und den MP3-Geräten gewidmet - sein Werk getan zu haben.
Mit leisem Wehmut, zugegeben, scheinen die modernen Geräte und Systeme zwar einen zuvor nie dagewesenen Perfektionsgrad zu besitzen, aber dennoch keinen allzu großen bewahrerischen Reiz mehr auszuüben ...

 

 

Der Laden: Röhren & Hörner, Vinyl & Altertümer

Einen weiteren kleinen Ausflug ums nächste Riedenburger Hauseck herum dürfen wir Ihnen keinesfalls verschweigen: Max Krieger ist nämlich
 in erster Linie HiFi-Händler mit einem wen wundert`s, „kleinen“ Faible für die jüngeren Altertümer und Meilensteine unseres Genres.

In seinen privaten Gemächern hätschelt der musikbegeisterte Händler nicht nur eine imposante Plattensammlung, sondern auch eine atemberaubende
JBL Paragon, die, angetrieben von Air Tight-211-Monos und einem Schiefele-Vorverstärker, schlicht gut klingt – äh, Untertreibung des Jahres,
Sorry: es klingt nämlich verdammt gut. Vorneweg gespeist von einem standesgemäß in den Kontext passenden EMT, versteht sich. Ebenfalls nicht verschweigen sei, dass der ebenfalls „leicht“ antiquarisch infizierte Autor dieser Zeilen angesichts einiger Objekte in den Verkaufsräumen von Audio Creativ ziemlich lange Zähne bekam ... Den Laden möchte ich Ihnen deswegen nicht weniger ans highfidele oder technisch-historisch interessierte „Herz“ legen als das Klingende Museum. HiFi-Fans sollte es an Argumenten für Tagesausflüge und Urlaubsplanung übrigens nicht fehlen:
Riedenburg ist ein schönes Städtchen in wunderschöner Umgebung und deshalb immer einen Besuch wert!

 

Roland Kraft


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Von der Spieldose zum MP-3-Player

(Mittelbayerische Zeitung)

 Tonaufzeichnungs-Geräte im "Klingenden Museum Riedenburg
 

Pünktlich zum Ostbayerischen Museumstag am 20. Mai öffnet das "Klingende Museum Riedenburg"
seine Pforten. Dort wird die komplette Entwicklungsgeschichte der
Tonaufzeichnung seit dem Jahr 1850 gezeigt und erklärt.
Die Palette der Geräte erstreckt sich "von der Walzen-Spieldose bis zum MP-3-Player", erläutert
Museums-Macher Max Krieger. Ihm geht es in seiner Ausstellung nicht darum, möglichst viele
Grammophone oder Radio-Geräte in den Vitrinen stehen zu haben, auch wenn insgesamt
über500 Exponate auf 250 Quadratmetern Fläche präsentiert werden.
"Klasse satt Masse" lautet statt dessen das Motto. Dass alle Apparate funktionieren, versteht sich da
fast von selbst. Doch Krieger geht es um mehr. Er will die Geschichte der Musikwiedergabe l
lückenlos präsentieren: Spielwalzen-Geräte, Edisons Walzen-Phonographen, Emil Berliners Grammophon-
technik, die ersten Röhren-Radios, Tonbänder aus den 30er Jahren und natürlich der Volksempfänger.
Nach der Erfindung des Transistors kamen dann ab den 50er Jahren Kofferradios,
Kassettenrecorder, Walkman und CD-Player hinzu. 
Daneben sind zahlreiche "Exoten" zu bestaunen, denen der kommerzielle Erfolg versagt blieb.
Sämtliche Apparate hat Krieger, der sich weit über Bayern hinaus als Händler hochwertiger
HiFi-Stereo-Anlagen und Konzert-Veranstalter des "Riedenburger Sinfonischen Sommers"
einen Namen gemacht hat, selbst in 30 Jahren gesammelt.
Besonders stolz ist er aber auf seine Ausstellung von über 1000 Grammophonnadel-Dosen.
Darin wurden früher die Stifte verkauft und aufbewahrt, mit denen die Grammophon-Platten
abgespielt wurden.

Um den Namen "Klingendes Museum" zu rechtfertigen, kann der Besucher auf Knopfdruck berühmte
Tondokumente abrufen, von Edison über Wilhelm II. bis zu John F. Kennedy.
Für den Tag der Mittelbayerischen Heimatmuseen plant
Krieger die Vorführung von Geräten, die er so gut wie nie erklingen lässt.
Denn manch betagter Apparat verliert mit jedem Spielen ein wenig an Tonqualität

Harald Rast
Mittelbayerische Zeitung, Redaktion Nachrichten
E-Mail: hrast@mz.donau.de

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Eine Leidenschaft

Ich war 15 Jahre alt, als ich zufällig eine kleine, bunt bedruckte Grammophonnadeldose
im Werkzeugschrank meines Vater fand. 
Damals wusste ich nicht, dass dieses Schächtelchen mit einem Virus behaftet war, 
der die Krankheit "Sammlerleidenschaft" bei mir auslöste. 
Übrigens unheilbar, wie ich heute weis.
Ich suchte nach einem passenden Grammophon zu dieser kleinen Blechdose - nur um die Wohnung
zu verschönern,  doch damit nahm die Sammlerleidenschaft ihren Lauf. 
Erst waren es drei, fünf, dann zehn Heim- Reise- und Kindergrammophone.  Dazu gesellten
sich Phonographen, Tiefenschriftgeräte, Blechplatten- und Spielwalzengeräte,
Polyphone und Spieluhren.  Eben alle Geräte die gekurbelt oder aufgezogen werden mussten. 

Es folgten die Anfänge von Rundfunk-, Drahtband-, Tefifon-, Tonband- und Cassettengeräten
bis hin zur Digitaltechnik. 
Neben den faszinierenden Techniken interessierte mich auch die äußere Gestalt der Geräte
wie eine eigenständige Kunstrichtung. Meine Sammlung umfasst nun die wichtigsten und
repräsentativsten Geräte, sowie eine umfangreiche Grammophon-Nadeldosen-Sammlung. 

Mit dem "Klingenden Museum" in Riedenburg wurde ein Traum wahr, die lückenlose
Entstehungsgeschichte der mechanischen Aufzeichnungs- und Wiedergabegeräte und die 
Entstehung der Schallplatte bis hin zur Digitaltechnik immer mit den Erstgeräten auszustellen. 

Die Räumlichkeiten für dieses Museum stellt die Familie Hans Bühler (Modehaus Bühler)
direkt in der Altstadtmitte von Riedenburg großzügig zur Verfügung!
Ein herzliches Dankeschön dafür.

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Falls wir Sie neugierig gemacht haben, so möchten wir Sie herzlich einladen,
uns doch einmal in Riedenburg im Naturpark Altmühltal (Bayern) zu besuchen
und etwas vom „Klingenden-Museum-Spirit“ zu schnuppern.
Ein Besuch in unserem HiFi-Studio (30 m entfern) direkt am Marktplatz von Riedenburg,
verschafft Ihnen dann einen Überblick über unseren heutigen Stand der HiFi-Technik !
Eine Wegbeschreibung zu uns finden Sie
hier
.


Zur virtuellen Museums-Tour >


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Historische Geräte - Vermietung oder Kauf

für jede Gelegenheit!

Benötigen Sie für Feierlichkeiten oder Veranstaltungen
historische Geräte aus zeitlich passender Epoche?
Suchen Sie für Film-, Fernseh-, Theater-, Ladendekoration oder
Sonderausstellungen authentisch passende Requisiten?
Sprechen Sie mit uns, wir beraten Sie gerne bei Kauf- und Ausleihgeräten.

Viele Veranstaltungen wurden von uns

schon erfolgreich mitgestaltet wie z.B.


" Nierentisch und Gummibaum " im Niederrheinischen Freilichtmuseum Viersen,
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" Tonspuren - 100 Jahre Bayreuther Festspiele auf Schallplatte"

im Richard-Wagner-Museum -Haus Wahnfried- in Bayreuth,
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Phonoausstellung - "Schöne Töne, heißer Sound und geile Beats"
(vom Grammophon zum MP3 Player)." im Schloss Rheydt, Mönchengladbach
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Zur High-End München 2006  Europas größte HiFi-Messe im M.O.C. München
zeigten wir auf einer Sonderausstellung HiFi-Museum " HiFi-Klassiker der letzten 50 Jahre "
(Siehe Bilder am Ende der Seite)
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20. September 2006
(20.15 Uhr), im Bayerischen Fernsehen
Carolin Reiber zeigte und berichtete in der "Bayerntour" u.a. vom "Klingende Museum"
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Pygmalion - Da Stück zu "My Fair Lady"

Erfolgreiche Aufführung durch das PettenDorftheater im Nov. 2006
Mit Phonograph und Edison-Diktaphon zu  Bühnenausstattung beigetragen
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 Zur Messe "sehen + hören " im März 2008 in Nürnberg und
zur "High-End 2008" in München,
präsentierten wir eine Sonderausstellung:
25 Jahre CD-Player
Anlass: In der letzten Märzwoche 1983 wurden damals die Deutschland die ersten CD-Player in den HiFi-Läden verkauft.
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HiFi-Museum uvm.




Atsushi Miura - Air Tight Gründer und Inhaber bei uns im Klingenden Museum 2007

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 Zur Messe "sehen + hören " im März 2008 in Nürnberg präsentierten wir die
Sonderausstellung: 25 Jahre CD-Player

Von den ersten Playern wie z.B. Philips CD 100, Hitachi DA 1000, Sony CDP 101, Marantz CD 73 bis zu den ersten
 tragbaren D 50 von Sony, den ersten professionellen für DJ-Disco-Einsatz Playern Technics SLP 1200, den ersten komplett in Deutschland gefertigten Dual CD-40 , den ersten CD-Wechsler bis zum ersten CD-Brenner Marantz CDR-1 uvm.
Ferner Schautafeln mit CD-Laser-Einheiten und Funktionserklärungen, ersten Dokumentationen und Presseberichten
und die ersten erhältlichen CD´s uvm...




Diese Bilder zeigen Ausstellungen von der Messe "Hören und Sehen" in Nürnberg (oben) und
von der "High-End 2008" in München.


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Hier können Sie überzählige Audio-Klassiker aus unserem Museum erwerben:



www.audio-antik.de

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Museumsadresse:

Klingendes Museum, Mühlstraße 3, 93339 Riedenburg

Museumstelefon:

Max Krieger - Klingendes Museum 09442 - 905080

Öffnungszeiten:

Täglich von 9.00 -12.00 Uhr und 14.00 - 18.00 Uhr
Mittwoch Nachmittag geschlossen.
Samstag: 9.00 - 12.00 Uhr
(An Sonn- und Feiertagen nur nach Anmeldung geöffnet!)

Für weit anreisende Besucher öffnen wir nach Anmeldung auch zu
"Unmöglichen Zeiten"
bitte informieren Sie sich unter 09442-905080


Eintrittspreise:

Erwachsene 3,50 €, Kinder (4-13 Jahre) 2,50 €
Gruppen über 20 Personen, ./. 20 % Ermäßigung

Führungen:

Nach telef. Anmeldung führen wir Einzelbesucher sowie Besuchergruppen und Schulklassen.
Preis: 15,-- €

Betreiber:

Beate Krieger und Hans Bühler jun.


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Reparatur-Tip auch für Hifi-Klassiker und

Omas-Röhrenradio




 

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Horst Jähner, Weisse Gasse 6, 86150 Augsburg, Tel.: 0821 514140

Mail: horstjaehner@email.de

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Audio Creativ - Max Krieger | Marktplatz 9 | 93339 Riedenburg | Tel. 09442-905080 | Fax 09442-905018 | info@audio-creativ.de